Helgoland

Nach fast sechs Jahren haben wir mal wieder die Insel Helgoland besucht. Beim ersten Besuch 2004 war noch meine analoge Spiegelreflex von Minolta mit dabei und die Fahrt bewältigten wir damals mit dem normalen Schiff und Börtebooten. Meine Ausbeute war bedingt durch den Film noch sehr gering. Goldregenpfeifer und Wintergoldhähnchen waren während der ersten Tour die Raritäten.

Im Jahr 2007 hatten wir dann mit zwei digitalen Kameras gleich eine fast 10 mal so große Ausbeute. Sumpfohreule, Ohrenlerchen und Braunkehlchen waren unsere seltenen Vögel auf der Beobachtungsliste.

Helgoland hat uns immer viel Spaß gemacht. Nicht nur die Vielfalt und die Nähe zu den Vögel war außergewöhnlich. Auch die Erholung auf der Insel und die Menschen, die wir dort kennenlernten, waren die Reise von knapp 370 km mit dem Auto wert.

In diesem Jahr bescherte uns Petrus alles was man sich vorstellen kann. Regen, Sturm, bedeckter Himmel, leichter Wind und auch mal wolkenfreier sonniger Himmel. Entsprechend waren die Stimmungen auf den Aufnahmen. Die unterschiedlichsten Farbtöne schmückten den Hintergrund der Foto, die fast zu 98% aus Vogelaufnahmen bestanden. Auf der Düne sah ich meinen ersten Merlin, fast zehn Jahre nach meiner ersten Begegnung mit einem Volierenvogel in einer Falknerei auf Mull in Schottland. Oben am Lummenfelsen war es “relativ” ruhig, denn Lummen, Dreizehenmöwen, Eissturmvögel und der Tordalk hatten den Felsen schon verlassen. Dafür präsentierten sich zwei Schneeammern im Gras um den Aussichtsplatz.

Den Fotostammtisch haben wir natürlich auch wieder besucht. Wir haben immer das Glück genau diese Woche zu erwischen. Die Truppe um Marika Richters, Brigitte Rauch, Jörn Kessels, Detlef Schmidt und Ralf Steinbock ist sehr aktiv in Sachen Fotografie. Im Moment kann man bis März 2014 eine Ausstellung im Rathaus sehen.

Eine “kleine” Auswahl meiner diesjährigen Aufnahmen könnt ihr hier betrachten. Viel Spaß dabei.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christian Falk